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Der perfekte Haushaltshelfer

Staubsauger-Roboter

Artikelwertung

Ende der 90-iger Jahre gab es die ersten Prototypen von Saugrobotern. Im Jahr 2001 war dann der erste vollautomatische Staubsauger Trilobit von Electrolux auch für Endkunden erhältlich. Seitdem wächst die Nachfrage nach den kleinen flachen meist zylinderförmigen Haushaltshelfern stetig. In Deutschland entwickelt sich gerade erst so richtig das Geschäft mit den Saugrobotern. Wir zeigen warum, die kleinen elektronischen Helfer so beliebt sind und wie sie funktionieren.

Staubsauger-Roboter
© dusk, Fotolia 128048100

Inhalt

  1. Vorteile der Haushaltsroboter
  2. Funktionsweise der elektronischen Putzhilfe
  3. Freie Fahrt für den Saugroboter

Vorteile der Haushaltsroboter

Hausarbeit ist zeitintensiv und oft lästig. Tierhaare, Staub und Schmutz machen es oft erforderlich, dass man jeden Tag zum Staubsauger greift, um für ein sauberes Zuhause zum Wohlfühlen zu sorgen. Abhilfe schaffen hier Saugroboter. Sie lassen sich programmieren und können so bei Bedarf täglich Reinigungsarbeiten in Wohnung bzw. Haus erledigen. Gerade wenn man unter Rückenprobleme leidet stellen die elektronischen Putzhilfen auch eine Entlastung für die Gesundheit dar. Auch für ältere Menschen und Personen mit den körperlichen Beeinträchtigungen stellt der Saugroboter eine große Erleichterung für den Alltag dar. Zudem überzeugen die Saugroboter durch ihre kompakten Ausmaße. Dank der geringen Bauhöhe kommen sie auch relativ leicht an schwer zugängliche Stellen wie z.B. unter das Sofa, Schränke oder Betten und können diese Flächen reinigen.

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Funktionsweise der elektronischen Putzhilfe

Saugroboter fahren meisten auf drei Rollen, sodass sie wendig und flexibel auf Hindernisse reagieren können. Die Geräte sind mit 1-2 Hauptbürsten an der Unterseite des Gerätes und 1-2 seitlichen Bürsten ausgestattet. Die Seitenbürsten sind für eine bessere Reinigung der Ecken angebracht. Die Bodenreinigung erfolgt mit gegenläufig rotierenden Bürsten. Unterschiedliche Beläge wie beispielsweise Teppich, Parkett, Laminat, Fliesen werden automatisch erkannt und die Reinigungsbürsten werden passend eingestellt.

Die Roboter werden mit Akku betrieben, neigt sich der Akku zu Ende, steuert der elektronische Helfer automatisch die Ladestation an. Dank integrierter Sensoren und/ oder Kameras erkennen Saugroboter Hindernisse und Treppen. Teilweise können bei manchen Modellen auch bestimmte Bereiche im Raum für den Saugroboter gesperrt werden. Zum Einsatz kommen hier Magnetbänder oder Leuchttürme (Virtual Wall Lighthouse). Hierbei handelt es sich um ein kleines Kästchen, das ein Infrarotsignal aussendet und damit eine lokale Barriere für den Roboter errichtet. Bei moderneren Geräten muss man Sperrzonen nicht mit Leuchttürmen markieren, sondern kann diese in der entsprechenden App markieren.

Im Bezug auf die Navigation der Saugroboter gibt es unterschiedliche Varianten. Gerade preisgünstigere Typen navigieren oft nach dem Zufallsprinzip. Sobald der Roboter auf ein Hindernis stößt, leitet er einen Richtungswechsel ein. Hochwertigere Geräte verwenden Kameras und Lasertechnik. Hier wird z.T. die Umgebung millimetergenau abgescannt, sodass ein Anstoßen an Kanten vermieden wird. Das Gerät erstellt dann eine sogenannte Map (virtuelle Raumkarte) von der Umgebung. Manche Geräte können auch kleinere Absätze (2,2 cm) überwinden und per Sprachsteuerung z.B. Amazon Alexa gesteuert werden.

Video: © AEG Deutschland: AEG RX9 wichtige Tipps zur Inbetriebnahme

Freie Fahrt für den Saugroboter

Die selbstfahrenden Reinigungshilfen sorgen also durchaus für Entlastung im Haushalt. Allerdings sind die Geräte im Vergleich zu handelsüblichen Staubsaugermodellen noch relativ teuer. Folgende Aspekte sollte man vor der Anschaffung noch beachten:

Der zu reinigende Raum sollte möglichst wenig verwinkelt sein, sodass der Saugroboter möglichst viel Freiraum hat um seine Arbeit zu erledigen zu können. Gegenstände auf dem Boden, wie Spielzeug, Kabel etc. sollten möglichst entfernt werden, um einen ungehinderten Reinigungsbetrieb zu gewährleisten. Gerade am Anfang sollten man den Saugroboter nicht unbeaufsichtigt lassen, um mögliche Barrieren frühzeitig zu erkennen. Danach ist eine Programmierung per App empfehlenswert. Der Roboter kann in Ihrer Abwesenheit seine Arbeit verrichten, sodass Sie nicht von Staubsaugergeräuschen in Ihrer Freizeit gestört werden. Das Gerät benötigt ca. 30 Minuten um eine Fläche von 20 Quadratmeter zu reinigen. Außerdem sollten gerade Allergiker darauf achten, dass der Saugroboter mit einem HEPA Filter ausgestattet ist.

Die Verbreitung der Saugroboter wird in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen und der Saugroboter wird in immer mehr Haushalten fester Bestandteil sein. Die Modelle werden weiter von den Herstellern perfektioniert werden und mit zusätzlichen Features/ Extras ausgestattet werden. Der Saugroboter wird Bestandteil des vernetzten Zuhauses (Smart Home) sein. Also freie Fahrt für den Saugroboter in Richtung Zukunft.

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Titelbild: © dusk, Fotolia 128048100

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