Der Wäschetrockner: Praktisch, platzsparend und stets einsatzbereit!

Trockner und Waschtrockner für den modernen Haushalt

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Der Wäschetrockner

Die besten Trockner im Überblick

Wäschetrocknerangebot: Diese Auswahl überzeugt

Weiche, warme Textilien, kein störender Wäscheständer, mehr Zeit und Komfort: Die Vorzüge des Wäschetrockners sind vielfältig. Aber was ist, wenn der Platz für das Gerät fehlt und die Sorge über den Energieverbrauch überwiegen? Beim Entschluss, einen Wäschetrockner zu kaufen, sollte Sie eine Reihe an Faktoren in Betracht ziehen. Dass diese so individuell sind wie Ihr Haushalt, zeigen wir Ihnen hier.

Kondenstrockner oder Wärmepumpentrockner 

Das Ergebnis ist bestenfalls gleich – doch der Weg macht den Unterschied

Von der Leine übers Netz zu innovativer Technik: Beim Wäschetrocknen geht es um Platz, Zeit, Komfort, Energieverbrauch, Kosten und verstärkt um die Umwelt.

Ob die Waschmaschine um einen Trockner ergänzt wird oder das Neugerät gleich eine Kombination ist, bedarf einiger Recherche. Vor allem sollte allerdings ganz zu Anfang der Anschaffung eine Analyse gemacht werden, welche Waschgewohnheiten im Haushalt vorherrschen und welche Trockenoptionen überhaupt in Frage kommen. Letztere werden vor allem durch die Räumlichkeiten vorgegeben. Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei der Entscheidung, vorab geben wir Ihnen aber ein paar Punkte an die Hand, mithilfe derer Sie Ihre Bedürfnisse, Vorlieben und Wünsche konkret formulieren können. 

Der Unterschied zwischen Kondenstrockner und Wärmepumpentrockner

Prinzipiell gilt: Ähnlich wie an der frischen Luft, wo die Sonne die Wäsche erwärmt, wird beim Kondenstrockner die Luft von außen angezogen, erwärmt und in die Trommel gepustet. Durch das Schleudern der Wäsche in der warmen Luft gibt sie Feuchtigkeit ab und trocknet. Die Feuchtigkeit wird in einem Behälter gesammelt, der im Anschluss ausgeleert werden sollte. Der Wärmepumpentrockner verfügt über einen Energieaustauscher: Die Zuluft wird durch den warmen Teil der Wärmepumpe erhitzt, am kalten Teil kondensiert die Feuchtigkeit der Abluft. Es entsteht ein energiesparender Kreislauf aus Erwärmung und Abkühlung. 

Vorteile und Nachteile Kondenstrockner

Kondenstrockner sind in der Anschaffung recht günstig. Zudem benötigt man zum Anschließen nur eine Steckdose und keine weiteren Anschlüsse. Allerdings haben die Kondenswäschetrockner einen vergleichsweise hohen Energieverbrauch. Ein extra Handgriff ist der zum Wasserbehälter, da dieser regelmäßig nach jedem Trockenvorgang geleert werden muss.

Vorteile und Nachteile Wärmepumpentrockner

Wärmepumpentrockner benötigen keinen elektrischen Heizstab, sie haben einen geringen Energieverbrauch und sind daher mit der Energieeffizienzklasse A+++ ausgezeichnet – die Stromersparnis im Vergleich zum Kondenstrockner kann signifikant sein. Auch für diese Geräte sind keine weiteren Anschlüsse erforderlich. Sie werden einfach in die Steckdose gesteckt. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie die Modelle an jedem Ort aufstellen können, denn die Feuchtigkeit bleibt im Gerät und muss nicht über einen Schlauch nach draußen transportiert werden.  

Bei dieser Art der Wäschetrockner muss, genau wie beim Kondenstrockner, der Flüssigkeitsbehälter entleert werden. Der wohl größte Unterschied zum Kondenstrockner sind die höheren Anschaffungskosten – die sich allerdings nach rund zehn Jahren durch die Effizienz des Geräts theoretisch amortisiert haben – und die Tatsache, dass der Geräuschpegel des Wärmepumentrockners höher sein kann.

Ablufttrockner – noch zeitgemäß?

Mit der Entwicklung der Wärmepumpentechnologie haben Ablufttrockner an Relevanz verloren. Sie sind vor allem deshalb keine zeitgemäße Wahl mehr, da ihr Stromverbrauch sehr hoch ist und sie einen Aufstellort benötigen, der gut gelüftet ist. Die Nachteile machen den im Vergleich günstigeren Preis nicht wett. 

Die Pflegekennzeichen – so funktioniert richtiges Trocknen

Seit 1958, als die Pflegekennzeichen zum ersten Mal benutzt und auch rechtlich angemeldet wurden, sind alle Symbole in Deutschland einheitlich. Und in der gleichen Reihenfolge aufgedruckt: Waschen, Bleichen, Trocknen, Bügeln und Professionelle Reinigung. 

Sämtliche Trocknersymbole basieren auf einem Quadrat, dabei wird zwischen Trommeltrocknen und natürlichem Trocknen und verschiedenen Aktionen unterschieden. 

Trockner
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Die Markenwelt von Innobe

Innobe kooperiert mit namhaften Herstellern, deren Qualitätsprodukte sich seit vielen Jahren auf dem Markt für Unterhaltungselektronik, Elektrogroß- und Kleingeräte etabliert haben. Zu den Marken, deren Trockner mit Funktionalität, innovativen Technologien und Design überzeugen, zählen Grundig, Beko, Siemens und Bosch.

Qualitätsprodukte zur Auswahl: Alle Wäschetrockner in der Übersicht

     

Der Waschtrockner

Besser als sein Ruf?

Die platzsparende Waschmaschinen- und Wäschetrocknerkombination hat Fans und Kritiker. Sicher ist, das Gerät ist ein sinnvoller Kompromiss in kleinen Räumlichkeiten.

Doppelt gut oder einzeln besser?

Viele Modelle, die Waschmaschine und Trockner in einem sind, schneiden im Waschtrocknertest gut ab. Grundsätzlich ist es aber so, dass die Geräte, die sich auf eine Funktion – das Waschen oder Trocknen – fokussieren, technisch optimiert sind.

Eine Frage des Platzes, der Optik und der Gesundheit

Nicht jedem Haushalt stehen Garten und Balkon für das Aufhängen und Trocknen von Wäsche zur Verfügung. Wer also seine Wohnung dafür nutzen muss, muss gleich zwei Nachteile in Kauf nehmen: Zusätzlich zum wenig schönen Anblick kann es beim Verteilen der gewaschenen, feuchten Textilien in der Wohnung zu Schimmelbildung kommen. 

Das Entscheidungskriterium: die Wäschemengen

Wenn sich der Umfang der Wasch- und vor allem Trockentätigkeiten in Maßen hält, ist ein Waschtrockner durchaus eine gute Alternative. Wer regelmäßig große Waschaktionen bewältigen muss, wird jedoch an seine Grenzen stoßen. Auch deshalb, weil das Wasch- und Trocknerprogramm mehrere Stunden in Anspruch nimmt.

Wie aussagekräftig sind die neuen Energieeffizienzlabel für Wäschetrockner?

Trockner
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Seit März 2021 finden sich neue Label auf Kühlschränken, Waschmaschinen und Wäschetrockner. Ihre Einteilung reicht von A bis G. Die Effizienzklassen allein geben keine umfassende Auskunft zur Energieeffizienz des Geräts. Deshalb lohnt es sich, einen Blick auf die Mindestkriterien des Öko-Instituts e.V. für Wäschetrockner zu werfen und Geräte auch immer miteinander zu vergleichen.

Weitere Möglichkeiten, um Energie zu sparen sind:

  • Hohe Schleuderzahl einstellen

(Je höher die Schleuderdrehzahl der Waschmaschine, desto trockener werden die Textilien, umso weniger Energie verbraucht der Trockner. Die Waschmaschine sollte auf mindestens 1200 Umdrehungen pro Minute eingestellt sein

  • Regelmäßig das Flusensieb und regelmäßig die Wärmepumpe bei Wärmepumpetrocknern reinigen

  • Wäschetrockner immer voll beladen

  • Bügelwäsche mit Sparprogramm trocknen

(da die Bügelwäsche noch eine gewisse Restfeuchte haben darf)

  • Kühler, trockener Standort

(Temperatur und Feuchtigkeit beeinflussen sowohl die Leistung als auch den Energieverbrauch des Wäschetrockners.)

Trockner im Alltag: Fünf Hinweise aus der Praxis 

Kann man Waschmaschine und Trockner übereinander stellen?

Ohne weitere Hilfsmittel und Sicherung sollten die beiden Geräte nicht gestapelt werden, denn durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit beim Schleudergang kann das obere Gerät herunterfallen. In jedem Fall sollte der Trockner der obere Teil des Turms sein, da er zumeist leichter ist und weniger schwingt als die Waschmaschine. Beim Stapeln sind unter anderem folgende Eckdaten zu beachten: welches Gewicht kann die Waschmaschine tragen, ist die Grundfläche des Trockners gleich groß oder kleiner als die der Waschmaschine, ist die Stellfläche gerade und sind die Abstände zur Wand ausreichend?

Warum sind so viele Flusen im Trockner?

Flusenbildung ist beim Wäschetrocknen ein ganz normaler Vorgang. Flusen sind Fasern von Textilien – sie entstehen durch Beanspruchung und warme, trockene Luft. Bereits beim Tragen von Kleidung oder der Benutzung von Handtüchern etc. lockern sich kleine Fasern im Gewebe, die sich dann durch das Trocknen vollständig lösen. Hinzu kommen Haare, Hautschuppen, Staub und Pollen. Reinigen Sie das Flusensieb nach jedem Trockenvorgang, um zu verhindern, dass der Luftstrom, der einen Wärmestau verursachen kann, blockiert wird. 

Welches Material ist trocknergeeignet?

Die Faustregel ist: Fast alles, was bei 60 Grad gewaschen werden darf, kann auch in den Trockner. Zu den besonders geeigneten Materialien zählt die Naturfaser Baumwolle, also Bettwäsche, Handtücher und Unterwäsche. Ähnlich unbedenklich ist Leinen. Es empfiehlt sich jedoch immer, einen Blick auf die Pflegekennzeichnung zu werfen – so können dank neuester Programmtechnik Textilien aus Seide, Wolle und Chemiefasern durchaus getrocknet oder angetrocknet werden. 

Warum schrumpft Kleidung im Trockner?

Der Hauptgrund, warum Textilien nach dem Trockenvorgang kleiner sind, sind zu hohe Temperaturen. Die Stofffäden werden bei der Verarbeitung extrem in die Länge gezogen, im Trockner ziehen sie sich durch große Hitzeeinwirkung auf ihre Originallänge zusammen. 

Können Daunenjacken in den Trockner?

Damit die Daunenjacke auch im nächsten Winter hält, was sie verspricht und kuschelig weich ist, sollten Sie vorm Waschen und Trocknen das Pflegeetikett genau studieren. Ob die Jacke speziell für den Trockner geeignet ist, entnehmen Sie dem entsprechenden Symbol. Wenn die Jacke in den Wäschetrockner darf, sollten Sie sie einzeln trocknen und darauf achten, dass der Trockner ein Fassungsvermögen von mindestens sechs Kilogramm hat. So kann sich das Kleidungsstück ausbreiten. Saubere, nicht abfärbende Tennisbälle sorgen dafür, dass die Daunen aufgewirbelt und Verklumpungen verhindert werden. Stellen Sie die Temperatur zwischen 30 und 60 Grad und die Laufzeit auf 40 bis 60 Minuten. Nach dem ersten Trockengang sollte die Jacke liegend auf einem Wäscheständer eine Stunde an der Luft bleiben bevor der Vorgang wiederholt wird. Zum Abschluss empfiehlt sich das Lufttrocknen von mindestens 24 Stunden.

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